Rundbrief Maindamm

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie angekündigt haben wir an der Anhörung am 7.7.2004 teilgenommen.

Recht ausführlich wurden die geplanten Arbeiten durch die Planungsfirma dargestellt: Im Bereich der Offenbacher Strasse soll eine Spundwand in den vorhandenen Deich so eingebracht werden, dass sie nicht mehr zu sehen ist. Im Bereich Schöffenstrasse besteht nach der Darstellung die Gefahr der Durchsickerung der Mauer, so dass auch hier eine Spundwand errichtet werden soll. Auch von der Stadt wird unterstützt – und dies scheint beim Regierungspräsidium angekommen zu sein -, dass diese Spundwand, die etwa 2 Meter vor der bisherigen Mauer in Richtung Wasser verbaut werden wird, also ein Zwischenraum zwischen den vorhandenen Bäumen und Wand entsteht, verkleidet werden muss. Neben der bisher geplanten Verkleidung auf Flußseite soll – so wurde angeregt – eine Mauerverkleidung von der Landseite erfolgen, ggf. mit Sandsteinen. Aufgenommen wurde wohl, dass die bisherige Planung mit Rankgittern unzureichend ist, zumal es auf Dauer zu ungepflegten Grünflächen kommen würde. Aufgrund der Verbreitung zum Main hin – die Strasse selbst wird nicht verbreitert – kommt in Betracht, die Zwischenräume der Bäume als Parkflächen auszuweisen. Wir hoffen, die Stadt verfolgt diese Idee. Damit dürfte der bisherige Charakter der Strasse gewährt bleiben. Die Mauer im Bereich der Niedergasse bleibt bestehen und wird mit Spezialnägeln gesichert, der weitere Dammverlauf wird durch eine Verbreitung des Deiches (ein Teil des Spielplatzes und Kleingärten fällt dem zum Opfer) verändert. Wir empfehlen in jedem Fall durch Fotos den jetzigen Zustand der Häuser zu sichern. Zwar wurde zugesichert, dass das angewandte Verfahren zur Einbringung der Spundwände keine Erschütterungen und damit Beschädigungsgefahren nach sich zöge, doch ist es sicher besser im Fall des Falles den unbeschädigten Zustand vor Baubeginn nachweisen zu können. Sollten dann Beschädigungen auftreteten, wäre auf ein Beweissicherungsverfahren zu drängen. Dem Baubeginn im Frühjahr 2005 ist entgegenzusehen, die Planungen dürften im Herbst abgeschlossen sein.

Wir werden berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Alois Simrock

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