Bericht des Vorstands von Pro Bürgel, Berichtsjahr 2011/2012

Als letzte Veranstaltung im Berichtsjahr und damit noch gut in Erinnerung, haben wir am Bürgeler Altstadtfest teilgenommen. Makrelenfilets, Heringsbrötchen sowie Weizenbier und „Aperol Spritz“ und „Hugo“ waren beliebt beim Publikum und bald ausverkauft. Nicht nur das ausgezeichnete Wetter, sondern auch viele altgediente, Vereinsmitglieder als Helfer haben uns neben dem Hausbesitzer Dieter Witting und natürlich seiner Gattin Ilse, die uns wie so oft nach Kräften unterstützten, einen vollen Erfolg beschert.
Aber zurück zum Beginn des Berichtsjahres: Anlässlich der Bürgeler Kerb 2011 haben viele Vorstandsmitglieder die Veranstaltungen besucht und dort Pro Bürgel hoffentlich gut repräsentiert.

Zum wiederholten Male folgte der Weihnachtsmarkt dem inzwischen schon bewährten Konzept für Sortimente und Gebühren und war daher erneut ein voller Erfolg. Das Angebot war wiederum so vielfältig wie zuvor und begeisterte die Besucher. Wetter und Temperatur waren optimal, auch die meisten Anbieter waren recht zufrieden Ebenfalls für Pro Bürgel selbst war Dank vieler freiwilliger Helfer der Markt ein Erfolg. Auf- und Abbau liefen ziemlich problemlos und diverse Firmen stellten wieder die Transportmittel zur Verfügung, zum Beispiel Autoverwertung Fröhlich, Dach-Hof und Lufttechnik Fleckenstein.
Wie immer war die Stromversorgung nach den Plänen von Michael Kretschmar sicher und problemlos, soweit die Vorgaben unsererseits eingehalten wurden, das bedeutet, wenn die Elektrogeräte in Ordnung waren.

Gut angekommen ist wiederum unser Heft „Bürgel“, dessen sechste Ausgabe wir präsentierten und das wie immer bei der Bürgeler Bücherstube und beim Vorstand zu erwerben ist. Durch bessere Konditionen ist der Einzelpreis pro Heft deutlich günstiger. Ganz besonders erwähnt werden muß hier erneut der Initiator der Heftreihe, das Geschichtskreismitglied Rudi Meyer, der bis dato an allen Ausgaben entscheidend mitgearbeitet hat.
Eine besondere Attraktion waren dieses Mal die handgefertigten und –bemalten Weihnachtsmänner aus dem Soonwald. Kunden von weither haben große oder kleine Exemplare mitgenommen, und die ersten Vorbestellungen aus Duisburg (!) und Langen liegen bereits für dieses Jahr vor.

Unsere traditionelle Reinigungsaktion wurde diesmal aus Termingründen nicht synchron mit der Aktion „sauberhaftes Hessen“ durchgeführt, hatte hatte aber noch mehr Resonanz als im Vorjahr, diesmal wurde schon wieder mehr Abfall und Müll gesammelt. Unsere eigene Abschlussveranstaltung am Dalles ist halt doch eine viel bessere Möglichkeit, um unseren Teilnehmern persönlich zu danken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ansonsten unterstützte der Vorstand alle Ideen und Aktionen, anderer Vereine, die geeignet waren, Bürgel nach vorne zu bringen. Bei vielen Vereinsfesten hier im Ort ist der Vorstand zugegen und oftmals Ansprechpartner für Bürgeler Bürger. So haben städtische ämter Offenbachs schon einige Anregungen aus Bürgel erledigt, andere dagegen harren leider immer noch der Erfüllung.

In der Veranstaltung OB vor Ort, die am 14. Juli 2011 in der neuen TSG Halle stattfand, hat der damals zur Wahl anstehende Oberbürgermeister Schneider versprochen, die überdimensionierten Pflanzkübel in Offenbacher und Rumpenheimer Strasse wieder entfernen zu lassen, falls sie den Bürgelern nach einem Jahr immer noch nicht gefallen sollten. Davon kann aber keine Rede sein, noch immer fühlen sich Viele, vor allem Radfahrer, davon behindert. Wir werden nach Feststellung der Bürgeler Meinung den OB mit seinem Wahlversprechen konfrontieren.

Gleichermaßen regt sich in Bürgel der Widerstand gegen die überkandidelten Stationen der Klimaroute. Die Zerschneidung der Wiese am Reichstag (wo soll denn die Veranstaltung zum 1000 – jährigen Jubiläum stattfinden?) und die verkopfte Ausgestaltung des „Vogelhotels“ auf dem WSV Gelände erzeugt in Bürgel zunächst Heiterkeit ( „Offebacher Bosse“ ), führt aber auch zur Frage, wie die Zentralregierung mit den knappen finanziellen Mitteln umgeht – angeblich immer mit Bürgerbeteiligung?
Wir werden auch hier immer wieder den Finger in die offene Wunde legen müssen, um für unseren Stadtteil wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.

Zum Schluß habe ich wie immer die Ehre, Freude und Verpflichtung, meinem gesamten Vorstand und darüber hinaus den Mitgliedern im Veranstaltungsteam herzlich zu danken. Wie schon so oft haben wir vertrauensvoll und manchmal auch hart zusammen gearbeitet um alle Feste und sonstigen Ereignisse zu ermöglichen.

Dankenswerter Weise finden sich für bestimmte Anlässe auch immer wieder weitere Mitstreiter, die uns tatkräftig unterstützen. Meist genügt ein Anruf, und die gewohnten Helfer stehen zur Verfügung. Aber auch andere freiwillige Hilfskräfte wären durchaus gerne gesehen!

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